BAUEN & MODERNISIEREN (Altbau-Modernisierung)
Schweizer Messe für Neubau, Umbau, Renovation, schöner Wohnen mehr...
Die regionale Nutzung des Holzes ist im Trend und damit rücken mobile Blockbandsägen in den Blickpunkt des Interesses. Sie erlauben es, das Holz dort zu schneiden, wo es geerntet wurde und wo es weiterverarbeitet wird. Die technische Entwicklung hat in den letzten Jahren grosse Sprünge gemacht. Verschiedene hydraulische Vorrichtungen ermöglichen ein schnelles Aufstellen der Säge, zum Beispiel. Weitere wichtige Themen sind die Automatisierung und die Mechanisierung. Der Schweizer Mobilsäger Toni Braunwalder hat sich für die technisch ausgeklügelte Resch-Säge entschieden. Er hat sie am 20. Juli 2010 erhalten. Bruno Steiner, dagegen, schwört auf eine Wood-Mizer- Säge. Wir stellen beide Anlagen vor sowie eine Wimmer-Säge.
«Sie ist das Nonplusultra», schwärmt Toni Braunwalder aus Untereggen SG von seiner neuen mobilen Blockbandsäge. Er sei seit 20 Jahren als Kundensäger tätig,berichtet er, «aber eine technisch so ausgereifte, so professionelle mobile Blockbandsäge habe ich noch nie gesehen.» Am 20. Juli 2010 durfte er seine neue Maschine in Empfang nehmen.
Unterwegs zum perfekten Schnitt im Holz
Die Freude ist Toni Braunwalder von der Braunwalder Mobilsägerei AG aus Untereggen SG deutlich anzusehen. Seit Jahren ist er als Mobilsäger unterwegs. Seit dem 20. Juli 2010 wird seine EM 1050 Profi von Resch & 3 ihm seine Arbeit erleichtern. Mit ihren sechs hydraulischen Stützfüssen, den hydraulisch aufklappbaren Verlängerungen und den hydraulischen Wendebock kann die gesamte Anlage, sobald sie an ihrem Bestimmungsort angelangt ist, innerhalb weniger Minuten aufgebaut und ausgerichtet werden. Die mobile Blockbandsäge verfügt über die gleichen technischen Komponenten und Fähigkeiten wie die stationäre Variante, ist aber so konstruiert, dass sie samt Besäumkreissäge und Stammeinzügen leicht transportierbar ist. Die Strassenzulassung ist bis 80 Stundenkilometer. Geräuscharm und staubfrei ist sein neuer Arbeitsort. Dies dank einer Kabine, die, und das ist die Besonderheit, mit dem Sägekopf mitfährt, was bedeutet, dass nicht der zu bearbeitende Stamm bewegt wird, sondern der Sägekopf samt Kabine. Dies ermöglicht ein platzsparendes Arbeiten. Die gesamte Anlage wird über einen Bildschirm und zwei Joysticks bedient. Die direkte Sicht auf die Schnittware gewährleistet eine ständige Qualitätskontrolle. Mittels verschiedener Programme kann die Höheneinstellung leicht und einfach geändert werden, weshalb der Stamm optimal genutzt werden kann. Braunwalder betont, dass die SPS-Steuerung für ihn einen Vorteil gegenüber einer mechanischen Lösung hat, auch wenn das natürlich seinen Preis hat. Dafür kann die EM 1050 Profi von Resch & 3 von einer einzigen Person bedient werden.
Weitere technische Highlights: Doppelte Vorschneider gewährleisten dem Sägeblatt einen sauberen Ein- und Ausschnitt, was die Standzeit der Sägezähne deutlich erhöht. Die beiden Vorschneider können einzeln angesteuert werden. Schon während des Schneidens kann mit Hilfe des Querschneiders jedes Brett automatisch auf das gewünschte Mass abgelängt werden. Bei Langholz können bereits die fertigen Längen abgenommen werden. Als Option kann der hydraulische Querschneider um 90 Grad abgedreht werden. Die Sägeblatt- Druckführungen geben dem Sägeblatt eine sicherere Führung. Beide Führungen können einzeln so nah wie möglich an den Baumstamm herangesteuert werden. Ein zusätzlicher Blattversatzsensor überwacht das Sägeblatt und warnt den Bediener sobald die Schnittgenauigkeit ausserhalb der gewünschten Toleranz gelangt. Jeder einzelne Baumstamm wird während dem ersten Schnitt vermessen und am Drucker in der Kabine ausgedruckt. Um Qualitätsware zu schneiden, ist es wichtig, dass nach jedem Schnitt die Holzqualität sichtbar ist und dass somit jedes einzelne Brett direkt abgenommen wird. Der automatische Brettabnehmer macht das möglich: Je nach Gebrauch wird während der Rückfahrt automatisch jedes einzelne Brett, Kantholz oder Schwarte abgenommen und an der Seite der Maschine abgelegt.
Der Sägeblattwechsel erfolgt schnell und unkompliziert. Das Sägemehl wird in einem eigenen Behälter gesammelt, der bei Erreichen der Endposition automatisch entleert wird. «Eine mobile Blockbandsäge mit so vielen technischen Raffinessen gab es auf dem Markt noch nicht, sie weist den gleichen Standard auf wie Industriesägen», so das Fazit von Braunwalder.
Für Martin Rieder, Geschäftsführer der Resch & 3, liegt der Vorteil seiner mobilen Blockbandsäge in der horizontalen und nicht vertikalen Ausrichtung der Sägeblätter. Seine Anlage, führt er weiter aus, ist optimal für Betriebe geeignet, die 2000 bis 6000 Kubikmeter Holz im Jahr verarbeiten, also für kleinere, nicht industrielle Betriebe. In einem Tag schafft es eine einzelne Person, mit der Säge bis zu 40 Kubik Holz zu verarbeiten.
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Technische Daten Resch & 3 DM/EM 1050 Profi
maximaler Stammdurchlass 1100 mm
Rollendurchmesser/-breite 1050 mm/105 mm
Restschwarte 25 mm
maximaler Hub 900 mm
max. Schnitttiefe 460 mm
Bahnbreite/Gesamthöhe/Gesamtbreite 1300 mm / 3200mm / 4100 mm
Gesamtbreite Säge 3300 mm
Sägeblatt: Länge/Breite/Stärke 6800 mm/120 mm/1,2 mm
Vorschub hydraulisch stufenlos 0–40 m/min
Hauptantrieb: Erhältlich als Diesel- 61kW
oder E-Motor 37 kW
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Resch & 3
Die Zimmerei in den Bergen war früher schwer: Das Rundholz musste entweder per Ochsen- oder Pferdegespann zu den Sägen ins Tal und dann wieder zurück auf den Berg gebracht werden, wo es verbaut wurde, oder aber es musste von Hand behauen werden. Das geht doch anders, sagte sich der Südtiroler Zimmermann Johann Resch. Seine Idee war es, dass nicht das Holz zur Säge gebracht werden sollte, sondern die Säge zum Holz. Er begann zu tüfteln und konnte am 14. Februar 1955 einen ersten Probeschnitt vornehmen. Zusammen mit seinem Bruder Ignaz gründete er in der Folge das Unternehmen Resch. Seine erste mobile Blockbandsäge musste von vier Personen auf den Berg getragen werden, wo sie zuerst einmal zusammengesetzt wurde. Im Jahr 2006 übergaben die Gebrüder Resch ihr Unternehmen an drei langjährige Mitarbeiter, Christoph Lunger, Martin Rieder und Rudolf Lantschner, die dadurch Betriebsinhaber wurden. Um den Betriebswechsel zu signalisieren, wurde ein neues Corporate Design entwickelt und die Firma in Resch & 3 umbenannt. Die Produktepalette umfasst stationäre und mobile Blockbandsägen, Trennbandsägen für die Leimholzindustrie, Besäumkreissägen, Schärf- und Egalisierungsautomaten und Mechanisierungen. Die Firma zählt 9 Mitarbeitende. Das Unternehmen stellt alle Produkte aus eigener Hand her. Es ist weltweit tätig und erzielt einen Umsatz von 1,3 Millionen Euro. www.resch-3.com
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Für vollprofessionellen Einsatz geeignet
Die LT70-Serie von Wood-Mizer ist extrem stabil und zuverlässig, sie wurde konsequent für den vollprofessionellen Einsatz im Dauerbetrieb entwickelt. Die Verwendung der Laufrollen mit 600 mm Durchmesser erlaubt den Einsatz von bis zu 1,4 mm starken Sägebändern. Die spezielle Bandführung aus Rolle und zwei Gleitstücken reduziert den Aufwand für Pflege und Einstellung erheblich. Zur Standardausrüstung gehören neben einem Schnittstärkencomputer Accuset 2 auch das Impuls-Bandschmiersystem Lube-Mizer sowie eine elektrische Kupplung. Zusammen mit einem optional erhältlichen Rundholzzuführer und den Schnittholzlängs- beziehungsweise Querförderern kann die Produktivität dieser Maschinen noch einmal erheblich gesteigert werden. Ein grosses Plus, das für die Maschine spricht, ist ein relativ tiefer Investitionspreis und die hohe Leistungsfähigkeit der Anlage.
"Das Preis-Leistungsverhältnis ist super"
«Ich schneide seit über 17 Jahren mit den Sägen von Wood-Mizer und würde nicht wechseln wollen. Die entscheidende Ursache dafür ist, dass meine Wood-Mizer-Säge im Preis-Leistungsvergleich absolut die Topvariante war und immer noch ist. Meine aktuelle Anlage, die LT70, verfügt über einen 42- PS-Turbomotor, vier Klemmen, um den Stamm auf das Sägebett zu ziehen, Funkfernsteuerung, eine hydraulisch angetriebene Rolle sowie einen Schnittcomputer. Meine Tagesleistung beträgt im Schnitt 10–14 Kubikmeter Rundholz. Dies hängt aber sehr von den örtlichen Gegebenheiten sowie von den vorhandenen technischen Hilfsmitteln ab, die zur Verfügung stehen. » Bruno Steiner, B&I Steiner GmbH, Generalimporteur Wood-Mizer für die Schweiz, mehr Infos unter www.mobilsaegen.ch, www.woodmizer.ch
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Technische Daten Wood-Mizer LT 70
Maximaler Stammdurchmesser 90 cm
Max. Stammlänge, je nach Sägebettlänge 4,6 m, 6,1m, 8,4 m
Stammhantierung hydraulisch
Vorschub Sägekopf elektrisch
Höhenverstellung Sägekopf elektrisch
Motorvarianten 42 PS Kubota Turbo-Diesel oder 18,5 kW Elektromotor
Typisches Zubehör: Super-Hydraulik-Paket für 5,1 m-Schnittlänge, Vorschneider,
Fahrgestell, Bettverlängerungen um 0,5 m; 1,8 m oder 3,6 m oder 7,2 m
www.woodmizer.ch
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"Sehr sicher"
Der deutsche Lohnsäger Rudi Bergfeld arbeitet mit einer Wimmersäge mit 8 Metern Schnittlänge und 2,5 Metern Klappverlängerung, an die er einen Kran gebaut hat, um starke Bohlen alleine abnehmen zu können. Ebenso hat er einen Querförderer für Rundholz. «Ich entschied mich für ein Wimmer-Modell, weil ich den Eindruck hatte, dass diese für mein Starkholz die stabilste Säge ist. Ausserdem gefiel mir, dass bei der Wimmer-Säge fast ausschliesslich Normteile verwendet werden und somit die Einsatzsicherheit sehr gut ist.» Die Eigenwerbung der Wimmer-Sägen: «Vom Praktiker für den Profi.»
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Technische Daten Wimmer BN 110
Antriebsmotor
Sägeblatt 18,5 kW (oder 22 kW)
Hubmotor 1,5/0,37 kW
Sägeblatt: 600x100x1; 1 Zahnteilung, 30/40/45 mm; geschränkt,
gestaucht, Stellite-bestückt
Schnittlänge: bis 16 m
Länge Anlage: 8 m bis 20 m
Mit verschiedenen Spezialaufbauten erhältlich,
u.a. mit Planendach als Regenschutz oder,
je nach Budget, mit hydraulisch höhenverstellbarer Kabine.
Generalimporteur: B&I. Steiner GmbH,
www.mobilsaegen.ch
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