BAUEN & MODERNISIEREN (Altbau-Modernisierung)
Schweizer Messe für Neubau, Umbau, Renovation, schöner Wohnen mehr...
Einmal pro Jahr messen sich Jugendliche mit vielen kreativen Ideen im Wettbewerb «Jugend Forscht». Im Regionalentscheid 2011, schaffte die energieerzeugende Tür von Julian Reitz und Jonas Tripper auf den zweiten Platz.
Was es beim Fahrrad schon länger gibt, wurde nun auch für die Türe entwickelt: Ein Dynamo, der Strom erzeugt. Die innovative Idee stammt allerdings nicht von einem führenden Hersteller der Branche, sondern von den beiden Elftklässlern Julian Reitz und Jonas Tripper von der Theo-Koch-Schule in Grünberg, Landeskreis Giessen, Deutschland. Sie platzierten sich mit der Erfindung auf dem zweiten Platz beim Regionalentscheid für den Ideenwettbewerb von Jugend forscht.
Und so funktioniert das Prinzip der energieerzeugenden Tür: Mit einem kleinen Getriebe, das unter dem Türschliesser angebracht wird, wird mit elektromagnetischer Induktion Strom erzeugt. So ähnlich funktioniert ein Fahrraddynamo. Das Öffnen und Schliessen der Türe erzeugt jeweils Strom. Die beiden Schüler haben dafür eine Modelltüre gebastelt und ein Getriebe aus Legobausteinen an den Türschliesser angebracht.
In der Praxis gibt es die energieerzeugende Tür noch nicht und es ist offen, ob sich die Idee auch für eine Massenproduktion umsetzen lässt. Ein entscheidender Faktor wird die Menge des erzeugten Strom sein, die beim Auf- beziehungsweise Zuschliessen produziert wird. Klar ist, je öfter die Türe benutzt wird, umso mehr Strom kann sie erzeugen. Aus diesem Grund würde sich eine solche Tür vor allem in grösseren Gebäuden eignen, zum Beispiel in einem Wohnblock.
Im letzten Jahr, belegten die 16-jährigen mit einer ähnlichen Idee den ersten Platz im Regionalentscheid und durften damit am Landeswettbewerb teilnehmen. Sie haben einen Stein entwickelt, der bei einem Tritt Strom erzeugt. Dieser funktionierte ebenfalls mit Elektromagnetischer Induktion.
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