Südwest Messe
Ausstellung für Industrie, Handel, Handwerk, Hauswirtschaft und Landwirtschaft mehr...
Noch steht nicht fest, ob Pfeifer die Grosssägerei in Domat/Ems weiterführen wird. An der Jahresversammlung von Selva Waldwirtschaft Graubünden von gestern wurde aber klargestellt, dass die Bündner Holzmarktkommission Homako das Gespräch mit den Österreichern sucht. Rolf Manser, Leiter Abteilung Wald beim Bafu, informierte über die «Waldpolitik 2020» und die «Waldflächenpolitik des Bundes».
Ein aktuelles Thema der gestrigen Jahresversammlung von Selva Waldwirtschaft Graubünden war die Fortführung des Sägewerks in Domat/Ems. Dazu informierte Homako-Präsident, Grossrat und Revierförster Daniel Buchli aus erster Hand. Im Moment ist noch offen, welche Pläne Pfeifer mit der einstigen Grosssägerei hat. Die Homako bemüht sich aber darum, dass in Domat/Ems künftig wieder Holz verarbeitet wird.
Die anwesenden Selva-Mitglieder – Vertreterinnen und Vertreter von Waldbesitzern sowie Einzelmitglieder – nahmen alle vorgelegten Geschäfte mit Rechnung 2011, Budget 2012 und provisorischem Budget 2013 einstimmig an. Weiter wurde über die erfreuliche Beteiligung der Forstbetriebe am Bündner Waldwirtschaftsfonds informiert.
Anschliessend an die Versammlung erläuterte Markus Fischer, Präsident von Graubünden Holz, die neue Strategie «Holz futuro 2022» . WVS-Vizepräsident Werner Inderbitzin überbrachte die Grüsse von Waldwirtschaft Schweiz und ermutigte die Bündner Waldeigentümer geschlossen hinter dem Sägewerk zu stehen und die Walderschliessung weiter voranzutreiben. Die von Grund auf neu bearbeitete Homepage www.selva-gr.ch wurde durch Nina Hemmi und Christophe Trüb vorgestellt. Sie enthält modernste Anwendungen wie RSS-Feed und Smartphone-Ansicht.
Rolf Manser, Leiter Abteilung Wald beim Bundesamt für Umwelt Bafu, referierte über die Waldpolitik 2020 und die Waldflächenpolitik des Bundes. Ein wichtiger Schwerpunkt befasste sich mit der Ausschöpfung des Holznutzungspotenzials inklusive derErschliessung. Dabei lautet die Zielsetzung: Unter Berücksichtigung der standörtlichen Bedingungen wird das nachhaltig nutzbare Holznutzungspotenzial des Schweizer Waldes ausgeschöpft.
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