Südwest Messe
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Holzeigenschaften: Das Holz der Esche ist bei einer mittleren Rohdichte von 0,69 g/cm2 schwer und hart zugleich. Es besitzt ausgezeichnete Festigungseigenschaften, die Werte sind durchaus mit denen von Eichenholz vergleichbar. Auch zeichnet sich Eschenholz durch eine hohe Elastizität und Abriebfestigkeit aus.
Esche
Botanischer Name: Fraxinus excelsior
Holzeigenschaften:
Das Holz der Esche ist bei einer mittleren Rohdichte von 0,69 g/cm2 schwer und hart zugleich. Es besitzt ausgezeichnete Festigungseigenschaften, die Werte sind durchaus mit denen von Eichenholz vergleichbar. Auch zeichnet sich Eschenholz durch eine hohe Elastizität und Abriebfestigkeit aus. Zu den weiteren Vorzügen zählt, dass es nur mässig schwindet und ein gutes Stehvermögen aufweist. Allerdings ist es wenig beständig, wenn es der Witterung ausgesetzt wird. Die natürliche Trocknung ergibt keine Probleme, bei der technischen müssen zu Beginn zu hohe Temperaturen unbedingt vermieden werden.
Eschenholz lässt sich im Allgemeinen recht gut und leicht bearbeiten, gedämpft lässt es sich auch gut biegen. Das Holz lässt sich gut schrauben, nageln und verleimen. Auch die Oberflächenbehandlung ist unproblematisch, sie lässt sich mit allen handelsüblichen Mitteln realisieren. Eschenholz lässt sich besonders gut polieren. Gegen schwache Laugen und Säuren ist es resistent.
Wo höchste Ansprüche an die dynamische Festigkeit und Elastizität gestellt werden, gehört Eschenholz zu den bevorzugten Holzarten. Es dient hauptsächlich zur Herstellung von Werkzeugstielen und –griffen, sowie von Sport- und Turngeräten. Neben Buchenholz ist es die wichtigste Holzart zur Herstellung von Biegeformteilen.
Die Farbe von Eschenholz ist gelblich-weiss, es dunkelt zu honigbraun nach.
T
echnische Eigenschaften:
Rohdichte: 0,69 g/ cm2
Differentielles Schwindmass: (in % je % Holzfeuchteänderung)
- radial: 0,17…0,21
- tangential: 0,27…0,38
Brinellhärte 38 N/mm2
Feuchtewechsel gering bis mittel
Formstabilität mittel
Besonderheiten:
Junge Eschen verzweigen sich nach strengem Muster in zwei Ebenen.
Kulturhistorisches:
Esche war in der früheren Wagnerei eine begehrte Holzart. In Eisenbahnwaggons, Strassenbahnen und Kraftfahrzeugen wurde ihr Holz als Konstruktions- und Ausstattungsholz verwendet.
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