Der Verein proQuercus zeichnet Personen, Organisationen, Aktionen oder Werke aus, welche zur Erhaltung des vielfältigen Natur- und Kulturerbes der Eiche in unserem Lande beitragen. Gesucht werden Aktivitäten, die die Eiche zum Thema haben. Die Preissumme beträgt 3000 Franken.
Als der Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe 1788 auf seiner Reise nach Italien in der Schweiz bei Bülach an einem Eichenald vorbeikam, war er tief beeindruckt. 60 Jahre später war der stolze Wald bis auf einige wenige Baumexemplare gefällt, weil die Eichen zu Bahnschwellen verarbeitet worden waren.
Heute beträgt der Eichenbestand in den Schweizer Wäldern zwei Prozent, das Vorkommen hat zwischen 1985und 1995 um 9 Prozent zugenommen. Was auffällt, ist, dass der Anteil an 41- bis 80-jährigen und über 160-jährigen Beständen bei der Eiche bedeutend grösser ist als bei anderen Baumarten, was auf die grossen Niederwaldschläge in den 1940er Jahren zurückzuführen ist.
Der Verein proQuercus setzt sich für die Erhaltung der Eiche ein. Er hat auch dieses Jahr einen Preis von 3000 Franken ausgeschrieben, mit dem Personen, Organisationen, Aktionen oder Werke ausgezeichnet werden, die die Erhaltung des vielfältigen Natur- und Kulturerbe der Eiche in unserem Land fördern. Die Palette der möglichen Themen ist gross, umfasst die Erziehung, die Ausbildung, die Forschung, die Kultur, die Archäologie, die Geschichte, den Waldbau, die Biodiversität , Holzprodukte und die Landschaft.
Bewerbungen oder Vorschläge können bis zum 10. März 2012 eingereicht werden. Am besten erfolgt die Anmeldung elektronisch, und zwar an: marcus.ulber@pronatura.ch, oder über Markus Ulber, c/o Pro Natura, Postfach, 4018 Basel.
Bei Rückfragen bitte Herrn Marcus Ulber kontaktieren: marcus.ulber@pronatura.ch oder Tel. 061 317 91 35.
Das Reglement sowie das Anmeldeformular zur Auszeichnung «proQuercus» können unter www.proquercus.ch heruntergeladen werden.
Ihr Kommentar zu diesem Artikel
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar angeben zu können.
Login